Mein persönlicher März 2017 Filmrückblick

Der März war diesmal nicht so dolle, sowohl im privaten, als auch im filmischen Bereich. Mit 14 Filmen war ich zwar ganz gut dabei (sechs davon waren die “Der rosarote Panther” Reihe” mit Peter Sellers), aber der Großteil war irgendwie nur gutes Mittelmaß. Die gesamte Liste gibt es wie immer auf Letterboxd, hier sind die besonders nennenswerten Filme des Monats.

 

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Central Intelligence

Ich mag ja Buddykomödien aus Prinzip. Diese hier wird es wohl nie in meine Top 10 des Genres schaffen, ist aber sehr unterhaltsam und lebt von der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Ein paar Klischees weniger und ein Regisseur, mit mehr Erfahrung im Actiongenre, wären nett gewesen, aber man wird hier sehr gut unterhalten

 

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In der Hölle ist der Teufel los

So ein Sammelsurium an Absurditäten sieht man selten. Es gibt zwar längere Strecken, in denen sich der Film etwas zu sehr den damals typischen Hollywoodkonventionen ergibt, aber der Rest ist auf so derart brillante Weise verrückt, dass wir es im Gesamteindruck mit einem Meisterwerk zu tun haben.

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Der rosarote Panther schlägt zurück

Diese Reihe hatte ihre Höhen und Tiefen, doch dieser ist in meinen Augen der Beste. Nichts gegen Teil 1 oder “Ein Schuss im Dunkeln”, aber hier wird gar nicht erst versucht so etwas wie eine Handlung zu erzählen und der Film gleicht eher einem Cartoon. Die Gags sind aber trotz allem mit dem selben Maß an Klasse und Sorgfalt inszeniert, wie in den vorherigen Filmen. Selbst der alte “Mann tritt auf Harke” Witz wird hier erst minutenlang vorbereitet. So etwas gibt es heute kaum noch!

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Lieblingsperformance des Monats:

Herbert Lom  in der “Rosarote Panther” Reihe

Peter Sellers war der Star der Reihe und er zählt zurecht als ein Genie, das aus dem Stegreif minutenlange Lachbomben improvisieren konnte. Doch der MVP ist eigentlich Herbert Lom, ein Charakterdarsteller, der sich nicht zu schade für die albernsten Witze war und der mehr als einmal allen anderen Darstellern, inklusive Sellers, die Show stahl.

Zweitliebste Performance des Monats:

Frank Langella in “The Box”

Langella ist so einer von diesen Schauspielern, die niemals schlecht sind. Da ist es keine Überraschung, dass er hier das Kunststück schafft, gleichermaßen charmant, bedrohlich und mitleiderregend zu sein. Oft, ohne dabei auch nur ein Wort zu sagen.

Drittliebste Performance des Monats:

Dwayne T.R. Johnson in “Central Intelligence”

Wir alle lieben ihn als coolen Actionstar, aber der Mann hat auch ein, leider viel zu selten korrekt genutztes, Komödienpotenzial. Ihn wie hier als Muskelpaket zu sehen, das innen drin immer noch ein unsicherer Teenager ist, ist auf jeden Fall viel witziger, als es klingt und einer der Hauptgründe, warum “Central Intelligence” überhaupt funktioniert.

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Dragonball: Evolution

Diesmal fiel die Wahl überraschend schwer. Im Endeffekt musste ich mich aber für “Dragonball: Evolution” entscheiden. Der andere Spitzenanwärter, “Der rosarote Panther wird gejagt”, der nach Peter Sellers Tod entstand und zu einem Großteil aus nicht verwendeten Szenen und einer völlig langweiligen Nebenhandlung besteht, war immerhin gut gemeint und überzeugt als Beispiel für kreativen Filmschnitt. Das Endresultat ist zwar Mist, aber nicht so schlimm wie dieser Film hier. Ich bin kein “Dragonball” Fan, aber ich will nicht vorstellen, wie so einer auf diesen lieblos dahingerotzten Zelluloidmüll reagiert. Immerhin gibt Chow-Yun Fat dem Film einen kleinen Stich Unterhaltungswert, aber das ist nicht genug, um ihn zu retten.

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The Box

Erst wollte ich “Warcraft: The Beginning” den Tofu des Monats geben, aber der ist immerhin bei Fans des Spiels wohl sehr beliebt, also bekommt “The Box” den Trostpreis. Es ist verständlich, dass ein Großteil des Publikums völlig verwirrt zurückgelassen wurde, denn nach dem gradlinigen ersten Akt, gleitet die Handlung in eine traumartige Mischung aus Philosophiestunde und “Body Snatchers” Kopie ab. Auch wenn es oft so scheint, als hätte man das Drehbuch während der Dreharbeiten improvisiert und eine weitere Runde im Schneideraum nicht geschadet hätte, ist dies ein durchweg spannender Film, der nie den einfachen Weg geht.

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