Unser heutiges Flixtape ist überraschend anspruchsvoll und gleichermaßen philosophisch wie wissenschaftsbasiert. Vielleicht auch nicht wirklich massenkompatibel und hin und wieder etwas kitschig. Es geht um unser Leben, unseren Status auf der Erde und der Unendlichkeit des Weltalls, sowie dem ganzen Mist der danach kommt.

Den Anfang macht die Dokumentationsreihe „Unser Kosmos: Die Reise geht weiter“. Seth MacFarlane hat viele popkulturelle Verbrechen begangen. Von „Family Guy“, über seine peinliche Oscarmoderation, bis hin zu seinen „Ted“ Filmen und „A Million Ways To Die In The West“. Doch dieses eine Mal hatte er seine Macht für etwas Gutes benutzt und produzierte ein Update von Carl Sagans legendärer und bahnbrechender Dokumentationsreihe aus den 80ern. Diesmal ist es Neil DeGrasse Tyson, der mit einem Raumschiff durch Raum und Zeit fliegt und uns mit Hilfe modernster Technologie, auf so unterhaltsame wie spektakuläre Weise die Entstehung und Funktionen der Welt um uns herum erklärt.

„Sense8“ kann man am besten als „philosophische Fantasyserie“ bezeichnen. Die von den Wachowskis („Matrix“, „Cloud Atlas“) und J. Michael Straczynski („Babylon 5“) erdachte Serie, ist vielleicht nicht für jedermann und hat zugegebenermaßen auch so einige erzählerische Probleme, die hoffentlich in der nächsten Staffel ausgemerzt werden, aber es ist ein durchaus faszinierendes und ambitioniertes Stück Fernsehen, das durchaus eine Chance durch den Zuschauer verdient.

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Was soll man groß über Spielbergs „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ schreiben? Das Ding ist ein Klassiker. Vielleicht etwas antiklimaktisch, aber er gilt zurecht als der beste, ernsthafte Film über den Erstkontakt mit Außerirdischen.

Die kurzlebige Serie „Touch“ ist, wenn man so will, nur eine Neuauflage des klassischen „Helfer in der Not“ Konzepts von Serien wie „Ein Engel auf Erden“ oder „Zurück in die Vergangenheit“. Auch, dass hier mal wieder das „Autisten haben Superkräfte“ Klischee benutzt wird, ist vielleicht nicht unbedingt etwas, das für die Serie spricht. Dafür ist sie aber frei von jeglichem Zynismus, erfrischend optimistisch und voll von „Aha, so hängt das also zusammen“ Momenten.

Zum Schluss haben wir noch „Hinter dem Horizont“. Dieses Fantasydrama, in dem Robin Williams sich auf eine Abenteuerreise durchs Jenseits begibt, hat viele Fans und viele Gegner, die ihn als unerträgliche Schmonzette abtun. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Fakt ist aber, dass das Ding selbst nach 18 Jahren immer noch visuell überwältigend ist und zurecht damals einen Oscar für die Spezialeffekte gewann. (Gegen „Armageddon“ und „Mein großer Freund Joe“.)

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Also, wenn ihr interessiert seid und natürlich über einen Netflix Account verfügt (Sorry!), klickt auf das untenstehende Banner und genießt die Reise.

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