Der persönliche Juni 2016 Filmrückblick

Im Juni hatte ich, dank meines Kanadatrips, nicht viel Zeit und Energie für Filme. Nur 11 waren es diesen Monat. Trotzdem, hier sind meine Favoriten.

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TMNT 2: Out Of The Shadows

Nö, dafür werde ich mich nicht entschuldigen. Der Film ist einfach nur knallbunter Spaß. Hier ist meine vollständige Kritik.

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Die Höllenfahrt der Poseidon

Vielleicht liegt es daran, dass diese Dinger in meiner Kindheit ständig im Fernsehen liefen, aber ich liebe den klassischen Katastrophenfilm. Vor allem die mit Stars vollgestopften Irwin Allen Produktionen. Das ist eine seiner Besten! Die Handlung ist spannend, die Charaktere für dieses Genre erstaunlich un-nervtötend und die Schauspieler geben selbst in kleinen Nebenrollen ihr bestes.

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Lieblingsperformance

Ernest Borgnine in “Die Höllenfahrt der Poseidon”

Borgnine war schon letzten Monat unter meinen Favoriten, aber der Mann war nun mal ein erstklassiger Schauspieler. In diesem Film spielt er sogar Gene Hackman an die Wand. Ist er am Anfang des Films noch ziemlich unsympathisch, weicht seine harte Schale im Verlauf des Films immer weiter auf, bis er in den letzten zehn Minuten schließlich fast alle Emotionen durchläuft, die es gibt. Schon sein Gesichtsausdruck bei (Spoiler für 44 Jahre alten Film) seiner Rettung hätte ihm einen Oscar einbringen sollen.

Der hier ist auch gut:  Mein persönlicher Januar 2017 Filmrückblick

Zweitliebste Performance

Taron Egerton in “Eddie The Eagle”

Wer hätte gedacht, dass der uncharismatische Hauptdarsteller von “Kingsmen” so eine Leistung in sich hat? Ihm gelingt hier etwas, das nur wenigen Darstellern in Biopics gelingt. Einerseits schlüpft er in die Haut einer realexistierenden Person und imitiert sie und ihre großen und kleinen Ticks und Eigenheiten, schafft dies andererseits aber, ohne zu einer albernen Karikatur aus einer Sketchcomedy zu werden.

Drittliebste Performance

Kyle Mooney in “Zoolander 2”

Ich weiß nicht warum, aber jedesmal, wenn Mooneys überpositiver Douchebag Modeschöpfer zu sehen war, brachte er mich zum lachen. Teilweise musste er noch nichtmal etwas sagen.

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Zoolander 2

Ich kann verstehen, dass Kritiker den Film nicht wirklich mochten. Sie mochten Teil 1 auch nicht besonders. Dass der Film aber auch beim Publikum so durchfiel, überraschte mich doch. Zugegeben, es ist eines von diesen Sequels, bei dem wohl alle Ideen benutzt wurden, die sich bei den Machern in den letzten Jahren aufgestaut haben. Dementsprechend ist der Film um einiges wirrer und chaotischer als Teil 1. Aber das ist ein Mangel, den ich bei Komödien gerne übersehen kann, denn die Gags funktionieren! Schon alleine beim Gedanken an Fred Armisen, der mit Spezialeffektmagie zu einem kleinen Jungen zusammengestaucht wurde, muss ich schon kichern. Im Ernst, ich bin mir sicher, in 10 Jahren wird dieser Film genau so beliebt sein, wie es der Vorgänger nach 10 Jahren war.

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