“Star Trek” feiert dieses Jahr sein 50. Jubiläum. Sorry, dass ich euch jetzt mit Vulkanischster Logik komme, aber 1996 feierte es “nur” sein 30. Während meiner Lebenszeit, war in Deutschland der Trek Hype wohl während der 90er Jahre am größten. Vielleicht war es sogar der absolute Höhepunkt, aber da ich erst in den 80ern geboren wurde, kann ich es nicht mit Bestimmtheit sagen.

Zu verdanken haben wir diesen Hype nicht nur Rick Berman und Co, die uns in diesem Jahrzehnt dank “The Next Generation” (was erst in den 90ern richtig gut wurde), “Deep Space Nine”, “Voyager” und vier Filmen mit zwei Generationen, mit einem ständigen Fluss an neuem und größtenteils wirklich gutem Material versorgten*, sondern auch Sat.1, die “Star Trek” wirklich zu einem Event hochpushten. Das war zwar manchmal unfreiwillig komisch, aber man kann dem Bällchensender nicht genug dafür danken, wie sie z.B. “Voyager” in die Prime Time gehievt und ganze Themennächte mit Fanfilmen, wie der “Raumschiff Highlander” Reihe programmierten.

Der hier ist auch gut:  R.I.P. Alan Rickman

*Was jetzt inwiefern davon gut war, warum, wie lange und wessen Schuld es ist, dass es irgendwann nicht mehr so gut war, ist ein anderes, schon tausendfach zu Tode diskutiertes Thema.

Dementsprechend war auch das 30jährige Jubiläum ein Großereignis auf Sat. 1. Es wurde z.B. nicht nur eine Aufzeichnung der Gala ausgestrahlt, die dazu vom US Fernsehen veranstaltet wurde, auch ein eigenes Tribute Album wurde herausgegeben. Das Ganze sah so aus:

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Und wisst ihr was? Weil es langweilig ist, nur über Musik zu schreiben, habe ich einen Podcast darüber gemacht. (Clips der auf dem Album enthaltenen Songs inklusive.) Und weil es noch langweiliger ist, ganz alleine darüber zu reden, habe ich meinen Kumpel Thomas Lewandowski dazu geholt.

Also, viel Spaß bei unseren verbalen Ergüssen zum Thema, sowie einigen Abschweifungen über Nerdcore, Arte und Terry Farrells Twitter Account.

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Headerphoto: Michael Lucan/Pixelio.de
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