Das Popcornkulturelle Filmvorschau-Eckchen Teil 2

Okay, reden wir mal wieder über ein paar Trailer, die ich ganz interessant finde und die ihr bestimmt schon alle woanders gesehen habt. Aber whatever.

Den Anfang macht diesmal die Adaption einer klassischen britischen Comedyserie. Gesehen habe ich sie nicht, auch wenn mir der Name „Dad’s Army“ durchaus geläufig ist. Die Filmadaption wartet mit einigen bekannten Namen und Gesichtern auf (Toby Jones, Catherine Zeta-Jones, Michael Gambon und natürlich Bill Nighy) und scheint die Sorte charmanter Komödie zu sein, die wir vom britischen Kino so lieben. Regie führt Oliver Parker, der einen der beiden Möbelpacker im ersten „Hellraiser“ gespielt hat. (Sinnlose Info so nebenbei.)

Eine weitere Adaption, wenn auch eine sehr freie, ist „Band Of Robbers“. Darin wird die Geschichte von Tom Sawyer und Huckleberry Finn nicht nur in die Gegenwart verlegt, die beiden Nichtsnutze sind jetzt auch erwachsen und versuchen sich als Bankräuber. Das ganze sieht sehr unterhaltsam aus, scheint aber ein bisschen zu sehr auf „Quirky Indie Comedy“ getrimmt zu sein. Dafür hat der Film mit Kyle Gallner („Veronica Mars“), Matthew Gray Gubler („Criminal Minds“), Melissa Benoist („Supergirl“), Eric Christian Olsen („NCIS: Los Angeles“) und Stephen Lang („Avatar“) so einige bekannte Gesichter zu bieten.

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Wenn man von der „Quirky Indie Comedy“ spricht: Seit Jared Hess mit „Napoleon Dynamite“ einen der größten Erfolge des modernen Independent Films landete, muss er sich aber auch oft gefallen lassen, als „Wes Anderson Light“ bezeichnet zu werden. Ich will nicht behaupten, dass da nichts dran ist, aber ich mag seine Werke trotzdem sehr gerne (scheinbar sogar mehr als der Rest der Welt es tut) und freue mich nicht nur der Besetzung wegen wie Bolle auf „Don Verdean“. Es würde mich aber nicht wundern, wenn der Film so manches Skandälchen auslösen wird. Die ersten Religionsgruppen bereiten vermutlich schon den Boykott vor. Dann wird man Jermaine Clement wegen seiner „Borat“-esquen Performance vermutlich Rassismus vorwerfen und wegen des Slapstick-Unfalls, wegen dem sich im Trailer eine Frau vor Schmerzen krümmt, wird es vermutlich bald die ersten „Gewalt gegen Frauen ist nicht lustig“ Thinkpieces geben. Naja, wer sonst nichts zu meckern hat? Aber vielleicht hat die Welt ja einen guten Tag erwischt und es kümmert niemanden.

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Der letzte Trailer für heute ist der zu „The Ridiculous 6“, Adam Sandlers erstem Netflix Film. Selbst der größte Sandler Fan muss zugeben, dass seine besten Zeiten vorbei sind. Von „Billy Madison“ bis „Mr Deeds“ ist selbst heute noch jeder seiner Filme pures Gold, aber bei allem, was danach kam, musste man oft schon stärker nach Lachern suchen. Doch ich muss zugeben, selbst in seinen schlechtesten Werken, wie z.B. „Jack & Jill“, gibt es immer noch genügend davon. Zumindest für mich, aber Humor ist ja für jeden anders. Ich finde den „Ridiculous 6“ Trailer ansprechend, denn erstens hat der Film eine hervorragende Besetzung und auch wenn die Handlung wohl nur Nebensache sein wird, ich liebe Filme über eine Gruppe unwahrscheinlicher Helden.

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